Der Funkkontakt

Am 27. Juni war es so weit. Wir – die ISS AG und die Funkamateure aus Tübingen und Herrenberg – haben mit Alexander Gerst, der sich zur Zeit auf der ISS befindet, gefunkt. Als dann von der ISS nach guten 10 Minuten nur noch ein Rauschen zu hören war, verabschiedeten wir uns von ihm. Funkstille. Für viele war diese Funkstille wohl unerwartet lang und viele werden sich wohl sogar gefragt haben, ob jemals wieder ein Lebenszeichen von uns kommt. Die Wochen verstrichen und nichts passierte. Dies lag aber vor allem daran, dass wir alle sehr viel zu tun hatten. Nun ist es aber endlich soweit. Nachdem schon einige Medien über uns berichtet haben, lassen wir auch endlich den Funkkontakt Revue passieren.

Alles fing um 6 Uhr morgens an, als sich alle Schüler und Schülerinnen der ISS AG am Schickhardt Gymnasium trafen, um noch letzte Vorbereitungen für den Funkkontakt zu treffen. Eine halbe Stunde danach, während im Musiksaal noch fleißig geübt wurde, war auch schon das erste Radiointerview. Später trafen dann auch die Funkamateure ein, um sich ebenfalls vorzubereiten. Eine halbe Stunde vor Beginn wurde alles still. Jeder war gespannt, wie der Tag nun ablaufen würde und ob sich die ganze Arbeit am Ende auszahlt .

Als sich der Musiksaal gefüllt hatte und die Lichter ausgingen, war die Spannung bei den Schülern schon zu greifen. Das Event startete mit unserem Trailer und einer Geschichte von Herrn Amann, wie er das erste Mal mit der ISS gefunkt hatte. Das von ihm erwähnte Gänsehautgefühl war auch hier schon im Saal zu spüren.

Dann begann das Rahmenprogramm mit spannenden Vorträgen über Planetariumstechnik, das Leben als Astronaut, Optical Ground Based Satellite Tracking, Alexander Gerst, das Luft- und Raumfahrt-Studium an der Uni Stuttgart und zuletzt über den Amateurfunk. Dieser Vortrag diente gleichzeitig als letzte Vorbereitung für den Funkkontakt, welcher von den Medien als 11-minütiges Date mit Alexander Gerst beschrieben wurde.

Der Funkkontakt konnte ohne weitere Probleme vonstatten gehen, sodass wir sogar alle unsere Fragen stellen konnten. Nach dem Funkkontakt war die Erleichterung und Freude bei allen Beteiligten sehr groß. Auch das am Anfang des Tages von Herrn Amann beschriebene Gänsehautgefühl konnten jetzt wohl alle im Saal nachvollziehen.

Bald wird noch ein Video über den Projekttag veröffentlicht und die AG wird auch im nächsten Schuljahr auf jeden Fall weiter geführt.

Hier ist nun noch eine Sammlung einiger Pressestimmen:

Pressestimmen (noch unvollständig)

Zuletzt wollen wir uns aber auch auf jeden Fall noch bei euch bedanken. Ohne die fantastische Stimmung im Musiksaal und die vielen interessierten Schüler und Schülerinnen an dieser Schule wäre das alles nicht in so einem riesigen Umfang möglich gewesen. Wir hoffen natürlich auch, dass ihr etwas von diesem Projekt mitnehmen konntet und genau soviel Spaß hattet wie wir.

Für all eure Unterstützung ein dickes DANKE!

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Ein Gedanke zu “Der Funkkontakt

  1. It is simply great to see such a group of enthusiastic and motivated young people accomplishing this radio project and contacting outer space. The symbiosis between teacher and students clearly pays dividends towards both parties ! Keep up the good work, stay forever curious, and explore. As the saying goes: the Sky is the limit. Wishing you all a bright, interesting and fulfilling future.
    In closing thoughts, I would like to offer you two quotes which have become my personal standard to live by.
    Sincerely,
    Mark Demeuleneere – ON4WW.

    The legendary Muhammad Ali once said: „Impossible is just a big word thrown around by small men who find it easier to live the world they’ve been given than to explore the power they have to change it. Impossible is not a fact. It’s an opinion. Impossible is not a declaration. It’s a dare. Impossible is potential. Impossible is temporary. Impossible is nothing.“

    „Twenty years from now you will be more disappointed by the things you didn’t do than by the ones you did. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbour. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.“
    -Mark Twain-

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